Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal M218
Eröffnungsveranstaltung der Israel-Woche 2006: Vorlesung von Prof. Michael Brenner im Rahmen der Vorlesungsreihe „Die Geschichte Israels“ der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München.
Nur wenige nationale Bewegungen haben den historischen Gang eines Volkes so radikal verändert wie der Zionismus die jüdische Geschichte während des letzten Jahrhunderts. Anfangs auch von vielen Juden verlacht und bekämpft und nur eine von zahlreichen Ausdrucksformen politischer Haltungen im modernen Judentum darstellend, wurde der Zionismus nach der Katastrophe des europäischen Judentums zum Symbol der Hoffnung auf ein Weiterleben. Für die einen wurde der 1948 gegründete Staat Israel zur neuen Heimstätte, für die anderen nicht selten ein wichtiger Orientierungspunkt ihrer jüdischen Identität in der Diaspora. Als Theodor Herzl im August 1897 in Basel den 1. Zionistenkongress eröffnete, begann ohne Zweifel ein neues Kapitel in der jüdischen Geschichte, das schließlich einundfünfzig Jahre später zur Gründung des Staates Israel führen sollte. Dieser Vortrag soll in groben Zügen die Vorgeschichte des Staates Israel vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Jahr 1948 mit ihren wichtigsten Stationen aufzeigen.
Ort: Eine-Welt-Haus München, Schwanthalerstr. 80 Rgb., 80336 München, Raum 108
Betzavta ist ein Trainingsprogramm für Toleranz und demokratische Entscheidungsfindung aus Israel, das eine vertiefende Beschäftigung mit demokratischen Werten fördern und zum kreativen Umgang mit Konflikten anregen will.
Leitung: Tina Dürr Betzavta-Trainerin, Pädagogin (Kontakt: TinaPiaDuerr@web.de, Tel.: 0179-9 12 37 14) und Franziska Szoldatits, Betzavta-Trainerin, Dipl.-Soz. Päd., M.A. in Interkultureller Kommunikation (Kontakt: Franziska.Szoldatits@via-bayern.de, Tel: 0 89-41 90 27 28). Kostenbeitrag: EUR 10, ermäßigt EUR 7; der Workshop findet ab 10 Anmeldungen statt (max. 16 Personen); Anmeldung erbeten bis 25. April, danach bitte telefonisch anfragen. VIA Bayern Verband für interkulturelle Arbeit e.V.
Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal M218
Vorlesung von Dr. Eli Bar-Chen im Rahmen der Vorlesungsreihe „Die Geschichte Israels“ der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München.
Ort: Wird noch bekannt gegeben
Diavortrag von Florian Heinold und Martin Hagen.
Ort: Eine-Welt-Haus München, Schwanthalerstr. 80 Rgb, 80336 München
Aktion Sühnezeichen bietet seit mehr als 40 Jahren Freiwilligendienste in Israel an. Die Freiwilligen sind für 12 Monate in Gedenkstätten tätig oder arbeiten mit Holocaustüberlebenden, mit behinderten und sozial benachteiligten Menschen sowie in jüdisch-arabischen Verständigungsprojekten.
Seit neuestem können Freiwillige auch für 3 bis 6 Monate einen Dienst in Israel machen.
Im Juli/August 2006 organisiert ASF ein deutsch-israelisches Sommerlager, das zunächst 11 Tage in Israel und direkt im Anschluss 11 Tage in Berlin stattfindet. Thema des Sommerlagers ist: „Ein Hör-funk-beitrag entsteht: Minderheiten in Israel und Deutschland“. Das Sommerlager ist offen für junge Menschen aus Israel und Deutschland zwischen 16 und 25 Jahren. In der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Beit Ben Yehuda in Jerusalem organisiert ASF Begegnungen und Bildungsprogramme. Bei dieser Veranstaltung werden die unterschiedlichen Programme von ASF in Israel vorgestellt.
Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München, Eintritt frei
Inge Sadan wurde 1930 in München geboren und entkam dem deutschen Vernichtungsprogramm Mitte 1939 mit einem Kindertransport nach England. Sie lebte in England und Israel und arbeitete für den Jüdischen Nationalfonds. Sie berichtet über ihr Leben in Deuschland und Israel. Moderation: Volker Schindler.
Veranstaltet von: Gegen Vergessen für Demokratie e.V., Regionalgruppe München
Ort: Altes Rathaus, Marienplatz 15, 80331 München
SchülerInnen stellen Fragen zu Israel und dem Nahostkonflikt. Mit: S. E. Shimon Stein, Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland, Karl Freller, Staatssekretät im bayerischen Kultusministerium. Anmeldung erforderlich!
In Kooperation mit dem Bayerischen Kultusministerium und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Ort: Altes Rathaus, Marienplatz 15, 80331 München
Wussten Sie, dass Israel weltweit als bester Hightechstandort nach den USA gilt? Dass Israel Platz 3 bei Universitätsabschlüssen, Platz 2 bei Patentanmeldungen und Startups und Platz 1 bei Ausgaben für Forschung & Entwicklung belegt? Dass Intels Chips der Zukunft in Israel entwickelt und hergestellt werden? Internettelephonie, Voice Mail, USB-Sticks, Instant Messaging, das erste Handy und die erste Anti-Virus-Software aus Israel stammen? Und dass neben Microsoft, Intel, IBM und Motorola auch Siemens, SAP, die Deutsche Telekom und VW in Israel entwickeln lassen?
Wie wurde aus dem Orangenlieferanten das Silicon-Valley des Nahen Ostens? Was bedeutet das für Israels Zukunft und die deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen?
Es nehmen teil:
- S. E. Shimon Stein, Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland
- Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik, Präsident Boeing Deutschland und Präsident der DIW
- Hans Spitzner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- Grisha Alroi-Arloser, Bundesgeschäftsführer der DIW
- Führende Vertreter deutscher und israelischer Hightechunternehmen
Organisiert von der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung
Ort: Marienplatz
Öffentlicher Teil der Veranstaltung der 30-Jahr-Feier der DIG-München: Reden, Informationen und Musik auf dem Marienplatz.
Ort: Altes Rathaus, Marienplatz 15, 80331 München
Zum 30. Gründungsjubiläum der DIG-München mit Verleihung einer Ehrenmedaille an Alt-OB Hans-Jochen Vogel unter Anwesenheit S. E. Shimon Stein, Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland. Aufgrund des begrenzten Plätze ist eine Einladung erforderlich!
Ort: Hansa-Haus, Brienner Str. 39, 80333 München
Neun Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges starteten die Briten eine beispiellose Rettungsaktion. Sie holten tausende jüdische Kinder in ihr Land. Dadurch konnten knapp 10.000 Kinder vor dem sicheren Tod gerettet werden. Inge Sadan, geboren 1930 in der Au in München, ist eines der Kinder das mit dem Kindertransport nach England gebracht wurde. Sie lebte dort bis 1981 und wanderte dann nach Israel aus.
Moderation: Friedbert Mühldorfer. Veranstaltet von KKV Hansa e.V. München in Zusammenarbeit mit Gegen Vergessen für Demokratie e.V., Regionalgruppe München
Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal M218
Vorlesung von Prof. Michael Wolffsohn im Rahmen der Vorlesungsreihe „Die Geschichte Israels“ der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München.
Ort: Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstraße 5-11, 80539 München; Eintritt: EUR 5, für Studenten und Schüler EUR 2,50
Der Iran steht nicht erst seit der Wahl von Mahmud Ahmadinedschad zum Präsidenten unter Verdacht, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Die mögliche atomare Aufrüstung des Iran erhält eine besondere Brisanz durch die eskalierende antisemitische Propaganda gegen Israel. Irans Präsident leugnet offen den Holocaust und strebt die Vernichtung des jüdischen Staates an. Vergeblich versuchen die Vereinten Nationen, Druck auf den Mullah-Staat auszuüben.
Wahied Wahdat-Hagh und Udo Wolter gehen der Frage nach, welchen Zweck das iranische Atomprogramm verfolgt und ob es noch zu stoppen ist, wie ernst die antisemitischen Drohungen von Irans Präsidenten sind und wie das Verhältnis der iranischen Bevölkerung zum Regime ist.
Der Soziologe und Politologe Dr. Wahied Wahdat-Hagh ist seit 2003 bei MEMRI und dort vor allem für Monitoring und Analyse der iranischen Medien zuständig. Er ist Autor des Buches „Die islamische Republik Iran“ (2003), nahm diverse Lehraufträge wahr und engagierte sich in der 3. Welt-, Menschenrechts-, Gewerkschafts- und Antirassismusarbeit.
Der Journalist Udo Wolter schreibt u.a. für Jungle World, Freitag und iz3w über Themen wie den Islamismus, den Iran und die postkoloniale Theorie. Er ist u.a. Mitbegründer des Berliner Bündnisses gegen den internationalen Al-Quds-Tags und Autor einer Studie über islamistische Netzwerke und Ideologien unter Migranten in Deutschland.
Veranstalter: Initiative AmEchad (www.amechad.de) und Gesellschaft für Außenpolitik (www.auslandskunde.de)
*Fällt leider aus!*
Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal M218
Vorlesung von Doron Rabinovici im Rahmen der Vorlesungsreihe „Die Geschichte Israels“ der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München.
Seit einigen Jahren ist von einem „neuen Antisemi-tismus“ die Rede, der neben dem alten rassistischen wirkt. Ihm frönen nicht nur die üblichen Verdächtigen, die Rechtsextremen und die Neonazis. Der Vorwurf wird erhoben, dass die Kritik an Israel in vielen Fällen weit über eine sachliche Auseinandersetzung hinausgehe und dass ihr wahres Motiv das Ressentiment gegen Juden sei. Beinahe alle Beteiligten der Debatte arbeiten mit der Rhetorik des Verdachts: Der Antisemitismusvorwurf gründet auf der Vermutung, dass das Gesagte nicht das Gemeinte ist. Die andere Seite hingegen argwöhnt, dass legitime Kritik zum Schweigen gebracht werden soll. Was die Debatte über den „neuen Antisemitismus“ kompliziert macht, ist der breite Konsens, dass offener Antisemitismus seit dem Holocaust keinerlei Legitimität mehr besitzt. Seit der antirassistischen Konferenz in Durban ist aber offenbar: Viele, die nach Auschwitz gegen Rassismus und Faschismus auftreten wollen, treibt es, ihr „Nie wieder“ just und vor allem gegen Israel, den Zionismus und die Juden zu wenden. Erwacht auf diese widersinnige Weise der Reflex gegen das „Jüdische“ zu neuer Kraft? Und wie ist solch ein Antisemitismus zu unterscheiden von politischer Kritik?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung, www.hss.de
Ort: Olympiakirche, Helene-Mayer-Ring 25, Anmeldung bei Helga Eisenberger, Tel. 0 89/3 51 94 29, E-Mail: h.r.eisenberger@gmx.de
Unter den Aktivitäten in Israel mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg gibt es eine Aktion, die Gewaltfreie Kommunikation an 1000 Schulen einzuführen. Das Israelische Center for NonviolentCommunication hat dafür ein Konzept entwickelt, das überall auf der ganzen Welt zur Einführung der GewaltfreienKommunikation angewandt wird und das sich auch in dem Konzept wiederfindet, das Isolde Teschner und Gudrun Haas in den Einführungen anbieten. Es geht um die Vermittlung von Fähigkeiten, die vier Elemente in der Gewaltfreien Kommunikation (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte) in den beiden Richtungen der Aufrichtigkeit und der Empathie anzuwenden.
Leitung: Gudrun Haas, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Mediatorin.
Kosten: 50 Euro (Ermäßigung möglich);
Kontakt: Gudrun Haas, Telefon 0 81 31/27 12 48,
e-mail: gudrun_haas@t-online.de

Ort: Altes Rathaus, Marienplatz 15, 80331 München, Eintritt: 14 Euro
(9 Euro ermäßigt), Karten erhältlich über alle bekannten Vorverkaufstellen und an der Tageskasse. Einlass ab 9:00 Uhr
Antisemitismus ist nach Adorno "das Gerücht über die Juden". Wer sich bemüht, dem Gerücht über Israel auf den Grund zu gehen, kommt zu dem gleichen Urteil. Das "Feindbild Israel" kann nur auf der Basis aus Gerüchten und antisemitischen Ressentiments bestehen. Diesen Gerüchten gerade in Deutschland etwas entgegen zu setzen, ist Ziel der Israel-Woche.
Die Israel-Woche endet mit einer Veranstaltung, in der die Vorurteile, Bedrohungen und Feindseligkeiten, denen sich Israel ausgesetzt sieht, untersucht werden. Nach 10 Tagen Veranstaltungen, die beleuchten, wie facettenreich die israelische Gesellschaft, Kultur und Geschichte ist, wollen wir den AbschlussTag dazu nutzen, das Umfeld, in dem sich Israel behaupten muss, genauer zu betrachten und die Ursachen und Erscheinungsformen von Vorurteilen bis hin zu Feindseligkeit zu diskutieren. mehr...
Das detaillierte Programm der Abschlusstagung finden Sie hier!