Ort: Neues Arena, Hans-Sachs-Str. 7, 80469 München
Frankreich/Israel 2005, 145 Minuten, Regie: Radu Mihaileanu, Darsteller: Yaël Abecassis, Roschdy Zem, Moshe Agazai, Moshe Abebe, Sirak M. Sabahat.
Mitte der 80er Jahre wird Äthiopien von einer schrecklichen Hungerkatastrophe heimgesucht. Unzählige Menschen sterben an den Folgen ihrer Unterernährung. Die größte Chance, dem Hungertod zu entgehen, haben die jüdischstämmigen Afrikaner, denn die „Operation Moses“ hilft den Brüdern im Geiste und bringt sie außer Landes nach Israel. Regisseur Radu Mihaileanu (Zug des Lebens) zeigt anhand des Schicksals eines neunjährigen Christen, der sich als Jude ausgibt um zu überleben, den Irrsinn der Geschichte. Ein eindringlicher Film, der ganz von seiner packenden Geschichte lebt. Webseite: www.geh-und-lebe.de
Unter der Tel. 0 89/38 88 84 93 oder info@monopol-muenchen.de müssen die Plätze reserviert werden! Preise richten sich nach der Anzahl der Schüler und der Länge des Films (1 Euro Überlängezuschlag); Bis 40 Schüler EUR 4.50, bei mehr als 40 Anmeldungen EUR 3,50
Ort: Hansa-Haus, Brienner Str. 39, 80333 München
Dokumentarfilm (GB/USA 2000 – 110 min.), Regie: Mark Jonathan Harris, Oscar-Gewinner 2000: Bester Dokumentarfilm
Von Dezember 1938 bis August 1939 öffnett die britische Regierung ihre Landesgrenzen für eine beispiellose Rettungsaktion: Um sie vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu schützen, wurden fast 10.000 Kinder, größtenteils jüdische "Flüchtlingswaisen". aus Deutschland, Österreich und aus der Tschechoslowakei nach England gebracht. Für die meisten dieser Kinder bedeutete die Reise den endgültigen Abschied von ihren Eltern.
Im November 1938 erging ein Aufruf an die britische Bevölkerung, Pflegekinder in der eigenen Familie aufzunehmen. Ohne diese Unterstützung hätten viele der jungen Flüchtlinge aus dem "Kindertransport" die folgenden Jahre nicht überlebt.
Veranstaltet von KKV Hansa e.V. München
Ort: Atelier München, Sonnenstr. 12, 80331 München, Tel: 089 / 51 39 97 88
Tage des Zorns. Am 15. August 2005 beginnt die Räumung der jüdischen Siedlungen im Gaza Streifen. Fünf Tage lang kommt es zu erbitterten Auseinandersetzungen zwischen radikalisierten Siedlern, die ihre Heimatdörfer nicht aufgeben wollen, und der israelischen Armee, die sich nicht demütigen lassen wird. Yoav Shamir bekam für seinen Film uneingeschränkten Zugang zur militärischen Kommandozentrale und zur Spitze der Widerstandsbewegung. Entstanden ist ein dokumentarischer Politthriller, bei dem jeder selbst entscheiden muss, wer die Guten und wer die Bösen sind. Eine Veranstaltung im Rahmen des 21. Dokumentarfilmfestivals in München. Nähere Informationen unter http://www.dokfest-muenchen.de
Ort: Neues Arena, Hans Sachs Str. 7, 80469 München
Israel/Deutschland/Frankreich 2004. Regie: Eran Riklis. Buch: Eran Riklis, Suha Arraf. Darsteller: Hiam Abbas, Makhram Khoury, Clara Khoury, Ashraf Barhoum, Eyad Sheety. Länge: 97 Minuten.
In seinem Film "Die syrische Braut" erzählt Regisseur Eran Riklis die Geschichte einer tragikomischen Hochzeit auf den Golanhöhen. Die deutsch-israelisch-französische Koproduktion besticht durch Scharfsinn und Humor - und zeigt den Konflikt im Nahen Osten aus einer neuen Perspektive.
Rezenson von Henryk M. Boder; Infos: www.diesyrischebraut-derfilm.de
Unter der Tel. 0 89/38 88 84 93 oder info@monopol-muenchen.de müssen die Plätze reserviert werden! Preise richten sich nach der Anzahl der Schüler; Bis 40 Schüler EUR 4.50, bei mehr als 40 Anmeldungen EUR 3,50.
Ort: KulturLaden Westend, Ligsalzstr. 44, 80339 München, Eintritt: EUR 3
„Der Unabhägigkeitskrieg“: Die sechsteilige Reihe be-ginnt mit einer Dokumentation über die ersten Existenztage Israels. Nur Stunden nach der Staatsgründung erklärten die arabischen Anrainerstaaten Israel den Krieg. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit, schlechterer Ausrüstung und obwohl sie mit dem Rücken zur Wand kämpften, gelang es den Israelis zu gewinnen und die Existenz -Israels zu sichern.
Ort: KulturLaden Westend, Ligsalzstr. 44, 80339 München, Eintritt: EUR 3
„Der 6-Tage-Krieg“: Der Nahe Osten als Nebenschauplatz des kalten Krieges. Ägyptens Präsident Nasser, gestärkt durch enorme sowjetische Waffenlieferungen, beginnt das militärische Muskelspiel, andere arabische Regierungen ziehen mit. Da entschließt sich Israel zum Präventivschlag und befreit sich so aus der militärischen Umklammerung. Ägypten, Jordanien und Syrien werden vernichtend geschlagen. Sinai, die Golan-Höhen, Jerusalem und die Westbank werden erobert.
Ort: Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Str. 5, 81667 München, Tel.: 089 / 51 39 97 88
Alle Angaben siehe 4. Mai
Ort: KulturLaden Westend, Ligsalzstr. 44, 80339 München, Eintritt: EUR 3
„Die PLO“: Die militärische Niederlage des 6-Tage-Krieges steckt den arbischen Staaten noch in den Knochen, da entwickeln sich mit Duldung der Machthaber verschiedene palästinensische Guerilla-Gruppen, allen voran die PLO. Doch neben ihrem Krieg gegen Israel bauen sie auch Machtstrukturen in ihren Gastländern auf, die zur Bedrohung für die alteingesessenen Herrscher wird. Nacheinander wird die PLO aus ihren Rückzugsgebieten Jordanien und Libanon vertrieben um sich schließlich in Tunis anzusiedeln.
Ort: Pavillon der Rudolph-Steiner-Schule an der Leopoldstr.17
Sieben Dokumentarkurzfilme über Israel von Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen München (Foto: Mario Beilhack)
Wegen beschränkter Platzzahl bitte Anmeldung bei crumpel@gmx.net oder 089/7594456. Unkostenbeitrag erbeten.
Details siehe Freitag, 12. Mai
Ort: Neues Arena, Hans-Sachs-Str. 7, 80469 München
Israel 2004, 104 Minuten, ein Film von Eytan Fox, mit Lior Ashkenazi, Knut Berger, Caroline Peters;
Eytan Fox widmet sich mit diesem Thriller einer spannungsgeladenen Männerfreundschaft zwischen einem israelischen Geheimdienst-Killer und dem Enkel eines Nazi-Kriegsverbrechers.
Unter der Tel. 0 89/38 88 84 93 oder info@monopol-muenchen.de müssen die Plätze reserviert werden! Preise richten sich nach der Anzahl der Schüler; Bis 40 Schüler EUR 4.50, bei mehr als 40 Anmeldungen EUR 3,50.
Ort: Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Str. 5, 81667 München, Tel. 089 / 51 39 97 88
Kreischen, Schimpfen, Gestikulieren. Zigmal wird die Kamera attackiert. Im muslimischen Teil Alt-Jerusalems prallen die Gegensätze hart aufeinander, leben Araber und Juden Tür an Tür. Man hat sich jahrzehntelang gegenseitig vertrieben, bezichtigt, misstraut. Es gab Attentate, Racheakte, Provokationen und wortreiche Versöhnungen, immer am Rande neuen Streits. Du hast mich nicht gegrüßt! Nein, du musst zuerst friedlich sein! Achtzehn Jahre lang beobachtete Nissim Mossek seine Protagonisten. Zusammenprall der Kulturen. Wenn Araber und Juden in Jerusalem Tür an Tür wohnen, gibt es Streit, Gewalt und immer wieder Appelle für Frieden. Eine Veranstaltung im Rahmen des 21. Dokumentarfilmfestivals in München.
Nähere Informationen unter www.dokfest-muenchen.de
Ort: Neues Arena, Hans-Sachs-Str. 7, 80469 München
Alle Angaben siehe Donnerstag, 4. Mai
Ort: KulturLaden Westend, Ligsalzstr. 44, 80339 München, Eintritt: EUR 3
„Camp David“: In Ägypten wird ein neuer Präsident gewählt. Sadat wagt einen mutigen Schritt. Er lädt zu Friedensverhandlungen ein. Ägypten ist das erste arabische Land, das Israel anerkennt. Dafür erhält es den Sinai zurück. Sadat wird diese Entscheidung später mit seinem Leben bezahlen.
Ort: Neues Arena, Hans-Sachs-Str. 7, 80469 München
Alle Angaben siehe Freitag, 5. Mai
Ort: KulturLaden Westend, Ligsalzstr. 44, 80339 München, Eintritt: EUR 3
„Geheime Gespräche“: Um eine Lösung des Konflikts mit Jordanien zu errreichen, nehmen Shimon Peres und Jitzchak Rabin Gespräche mit dem Jordanischen König Hussein auf. Überschattet werden diese Verhandlungen von der ersten Intifada, von der selbst die PLO-Führung überrascht ist.
Ort: Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München, Tel: 089 / 51 39 97 88
Alle Angaben siehe Montag 8. Mai
Ort: Neues Arena, Hans-Sachs-Str. 7, 80469 München
Alle Angaben siehe Montag, 8. Mai
Ort: KulturLaden Westend, Ligsalzstr. 44, 80339 München. Eintritt: EUR 3
„Das Oslo-Friedensabkommen“: Unter der Moderation der USA kommt es zu Verhandlungen zwischen Israel und der PLO, die nach langem diplomatischen Ringen als Gesprächspartner anerkannt wird. Die Palästinenser erhalten einen Autonomiestatut, die Basis der heutigen Situation im Nahen Osten.
Ort: Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Str. 5, 81667 München, Eintritt: EUR 5.-,
Kartenvorbestellung unter 089/88982212 oder info@israel-woche.net
Sieben Dokumentarkurzfilme über Israel von Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen München (Foto: Mario Beilhack)
von Petra Wallner
Tel Aviv weist mit 4.000 Gebäuden die weltweit höchste Konzentration an Bauhaus- Architektur auf. Über die Jahrzehnte hinweg schenkte man diesem architektonisch einzigartigem Ensemble wenig Aufmerksamkeit. Mit der Erhebung zum UNESCO-Weltkulturerbe rückte die “Weiße Stadt” in die öffentliche Diskussion. Denn der Umgang mit dem Kulturerbe ist umstritten.
von Tal Danon
Das leben einer türkisch-stämmigen Familie in Deutschland aus der Sicht eines Israelischen Filmemachers
von Tal Rimon
Der Film folgt einer Israelin auf den Spuren ihres in Deutschland geborenen Großvaters.
von Frauke Ihnen
In Israel gibt es keinen Zivildienst. Zwar könnte sich ein Verweigerer von einem Psychologen Untauglichkeit attestieren lassen und damit aus der Affäre ziehen. Doch wer aus politischen Gründen den Wehrdienst verweigert und das nicht verheimlichen will, stößt auf Unverständnis seines Umfelds und muss außerdem mit Gefängnisstrafe rechnen. Denn Israel, so die offizielle Doktrin, brauche jeden Soldaten, um seine Existenz zu verteidigen. Der Beitrag Being Refusenik von Frauke Ihnen beschreibt den Konflikt zwischen Regierungswillen und persönlicher Entscheidungsfreiheit.
von Stefanie Gromes
Die jüdische und arabische Bevölkerung Israels zahlt einen hohen Preis für die Besatzungspolitik im Westjordanland und im Gazastreifen. Stefanie Gromes trifft auf Angehörige von Terroropfern, auf eine Araberin, die einen Anschlag nur schwerverletzt überlebte und eine Organisation, die sich mit durch Krieg und Terror hervorgerufene Traumata innerhalb der Bevölkerung beschäftigt und den Betroffenen Hilfe anbietet. Wir erleben den Alltag Israels, gekennzeichnet durch Sicherheitsvorkehrungen und ständiger Terrorangst, aber auch durch den Willen zum Weiterleben.
von Melanie Liebheit
Einst spielte der Kibbuz in Israel eine entscheidende Rolle. Gegründet von Einwanderern aus aller Welt verkörperte er die sozialistische Utopie einer neuen jüdischen Gesellschaft. Das Motto des gemeinschaftlichen Zusammenlebens war: “Jeder gibt entsprechend seiner Fähigkeiten und bekommt entsprechend seiner Bedürfnisse”. Heute sieht sich die Kibbuzbewegung mit anderen Realitäten in Israel aber auch weltweit konfrontiert und steckt in einer tiefen Krise. Sind kollektives Eigentum, Gleichheit und eine starke Gemeinschaft – die Ideale der Kibbuzim - ein Auslaufmodell in der modernen israelischen Gesellschaft? Diesen Fragen geht Melanie Liebheit in ihrem Bericht nach.
von Gereon Wetzel
Nur wenige Kilometer von der Wüstenmetropole Be’er Sheva entfernt, im Süden Israels, liegt Segev Shalom, eine Beduinensiedlung. Sieben solcher Siedlungen wurden in den 70iger Jahren am Nordrand der Wüste Negev für die nomadische Bevölkerungsgruppe Israels angelegt. Für sie oder gegen sie? Sind die israelischen Beduinen zu echten Städtern geworden oder war dieses Projekt von Anfang an zum Scheitern verurteilt? Gereon Wetzel hat Beduinen im Negev besucht und berichtet von ihrem Alltag zwischen Tradition und Moderne.
Ort: Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Str. 5, 81667 München, Eintritt: EUR 5.- Kartenvorbestellung unter 089/88982212 oder info@israel-woche.net
Schweiz/Deutschland 2002 - Regie: Samir - Darsteller: Shimon Ballas, Moshe (Moussa) Houri, Sami Michael, Samir Naqqash, Ella Habiba Shohat - Länge: 110 min.
Der Film zeichnet das Leben von vier Mitgliedern der Kommunistischen Partei nach, die in den 50er Jahren ihr Geburtsland, den Irak, verlassen mussten, um politischer wie religiöser Verfolgung zu entgehen. Als Juden arabischer Herkunft werden sie in Israel zwar offiziel mit offenen Armen empfangen, doch der Israelischen Gesellschaft (zu jener Zeit europäisch/konservativ geprägt) fällt es schwer, mit den noch dazu kommunistischen „Mizrahim“ umzugehen.
Ort: Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Str. 5, 81667 München, Eintritt: EUR 8.- Kartenvorbestellung unter 089/88982212 oder info@israel-woche.net
Drei Kugeln und ein totes Kind Wer erschoss Mohammed al-Dura?Deutschland 2002 - Ein Dokumentarfilm von Esther Schapira - Länge: 45 Minuten
Dokumentation über den Tod eines palästinensischen Jungen, der bei einem Feuergefecht der Israelischen Armee mit palästinensischen Einheiten vor laufenden Fernsehkameras starb. Der Tod des Jungen wurde propagandistisch als Mord ausgeschlachtet, begangen durch die IDF. Der Dokumentarfilm nimmt sich die Zeit für Interviews mit beiden Seiten um das Geschehen zu rekonstruieren.
Der Weg einer lebenden Bombe Der Tag, als ich ins Paradies wollteDeutschland 2005 - Ein Dokumentarfilm von Esther Schapira - Länge: 60 Minuten
Der Film schildert den Werdegang eines jungen Palästinensers und das Leben eines israelischen Busfahrers. Ihre Wege kreuzen sich, als der junge Mohammed versucht, als Selbstmordattentäter in Menashes Bus einzusteigen. Dem Busfahrer gelingt es, dies zu verhindern. So rettet er nicht nur sich selbst und seinen 50 Passagieren das Leben, sondern auch das des Attentäters.
Ort: Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Str. 5, 81667 München, Eintritt EUR 5.- Kartenvorbestellung unter 089/88982212 oder info@israel-woche.net
USA 2003 - Regie: Johann Kesselman - Darsteller: Adam Goldberg, Judy Greer, Peter Coyote, Andy Dick, Mario Van Peebles, Sean Whalen - Länge: 85 Minuten, Original ohne Untertitel!
Das gabs noch nie! Ein jüdischer, sexy Superdetektiv mit Schläfenlocken, Sonnenbrille und schwarzem Trenchcoat bekommt den Auftrag, das jüdische Fest Hanuka vor dem Ultrabösewicht Damien zu retten. Eine brilliante Parodie auf „Shaft“ und andere „Dirty Detectiv“-Filme der 70er.
Sehr smarte Webseite mit kultigen Infos zum Film: http://www.thehebrewhammer.com/